Mistfinken und Erfolgsverhinderer

Wir alle wollen Erfolg in unserem Leben, in unserer täglichen Arbeit, in allem womit wir uns beschäftigen. Und so sehr wir ihn auch wollen, den Erfolg: Wir haben keinen. Was also hindert uns erfolgreich zu sein?

Kümmern wir uns heute um den Business-Erfolg, der sehr wohl auch alle privaten Bereiche tangiert. Aus vielen vielen Coaching-Gesprächen lassen sich eine ganze Hand voll Blockaden identifizieren, die wir uns sehr erfolgreich (!) hindern, unsere Potenziale auszuschöpfen. Kommen Sie mit! Wir spüren die gemeine Bande zusammen auf.

Der erste im Bunde ist die fehlende Vision. Tagein, tagaus tun wir das, was wir immer schon getan haben, selbst wenn es nicht mehr funktioniert oder wir uns schon fast zu Tode langweilen. Und mit dieser Einöde langweilen wir auch die Menschen, die jeden Tag mit uns zu tun haben: unsere Kunden, Mitarbeiter und Kollegen und zu guter Letzt die Familie.

Zu Nummer eins gesellt sich dann sehr schnell eben diese Langeweile und sie ruft Lethargie hervor. Unsere Kunden gähnen anstatt begeistert einen Auftrag zu platzieren. Wir gehen unter im Wettbewerb, weil wir uns nicht mehr von der Masse absetzen und nicht hervorstechen.

Was fehlt noch? Eine Strategie … eine Marketingstrategie, eine Kundengewinnungsstrategie, eine Wachstumsstrategie etc. pp. Zugegeben, Strategie klingt für viele wiederum langweilig und emotionslos. Dazu jetzt die Erlaubnis: Eine Strategie darf leben. Füllen Sie sie mit Leben, taufen Sie sie meinethalben um, aber verfolgen sie um Himmels Willen eine.

Und dann ist da noch die Sache mit der Disziplin, Nummer vier im Bunde. Disziplin ist für viele von uns eine ‚böse’ Sache. Mussten wir doch schon früh diszipliniert sein … in der Familie, in der Schule. Hier handelte es sich allerdings um eine von Regeln und Normen beherrschte Disziplin. Echte und wahre Disziplin bedeutet ständige Ausrichtung, den Blick in die richtige Richtung zu halten, mir selbst zu folgen.

Fehlt noch Nummer fünf: unser eher schlechtes Selbstbild. Wir haben es uns zur Angewohnheit gemacht, immer erst unsere Mängel und die scheinbaren Schwächen zu betonen, anstatt auf die Potenziale zu schauen. In jeder unserer Veranstaltungen gleichen wir grundsätzlich Fremd- und Selbstbild ab. Ein heilsames Ritual.

Manchen ist Nummer fünf unbekannt, sie kennen dafür Nummer sechs sehr genau: Größenwahn! Wir glauben, dass wir die Größten sind, leiden an grenzenloser Selbstüberschätzung. Vielen fällt ihre fehlbesetzte Arroganz erst dann auf, wenn sie Insolvenz anmelden. Es darf eine ganze Schüppe weniger sein. Eine gesunde Portion von Größenwahn schützt uns sicherlich vor Erfolgsverhinderer Nummer fünf, der chronischen Selbstunterschätzung. Doch auch hier kommt es auf das Maß an.

Und am schönsten ist es, wenn uns weder über- noch unterschätzen. Dann sind wir authentisch und werden von unserer Kundschaft genauso gesehen, wie wir wirklich sind … einfach … einzigartig … erfolgreich.

So, genug der Erfolgsverhinderer für heute …

In diesem Sinne viel Erfolg beim Aufstöbern der eigenen Erfolgsverhinderer und wer Begleitung braucht, beim in die Flucht schlagen dieser Räuberbande, ruft mich an.