Warum Umwege, wenn es Abkürzungen gibt?

Ich fahre aus Gewohnheit gerne zu einem ganz bestimmten Ort in meiner Stadt, um dann von dort aus den Weg zu meinem Ziel einzuschlagen … und so ist der »Staufenplatz in Düsseldorf« mittlerweile zu einem »running gag« im Freundeskreis geworden.

Manchmal haben wir Menschen die Eigenschaft es uns extra schwer zu machen. Wir schreiben beispielsweise ellenlange E-Mails oder Briefe anstatt einfach das Telefon in die Hand zu nehmen.

Im Grunde könnten wir alle öfter mal ‚ne Abkürzungen nehmen, wenn da nicht diese Gewöhnung wäre, wenn wir die Dinge tatsächlich einmal anders machen würden, als wir sie immer schon gemacht haben.

Schlimm ist das alles nicht, denn ich komme ja irgendwann zu meinem Ziel. Bis dahin habe ich jedoch oft mehr Zeit und Kosten aufgewendet, als ich eigentlich hätte investieren müssen. Und weil ich den Umweg ja auch schon kenne, habe ich noch nicht mal insofern was davon gehabt, als dass ich ihn mir genauer angeschaut und den Umweg vielleicht genossen hätte.

Genauso verhält es sich mit allen Herausforderungen, denen wir uns Tag für Tag stellen - ob privat oder beruflich. Auch hier käme die eine oder andere Abkürzung gerade gelegen. Solche Abkürzungen finden sich im Coaching. Der Coach als Gegenüber ein Spiegel. Im Coaching werden neue Impulse gesetzt, Ideen gefunden, Lösungsansätze betrachtet und herausgearbeitet … ganz individuell gibt es für jeden Umweg die passende Abkürzung.

Ich jedenfalls nehme öfter Abkürzungen und immer seltener führen meine Wege über den Staufenplatz - und das ist nicht nur der Verdienst eines Navigationsgeräts.

In diesem Sinne … viel Spaß beim Ausprobieren neuer Wege