Wilde Herzen: Volle Kraft voraus

In der letzten Woche hat der Waldhardt-Verlag mit der Vorstellung seiner Autoren begonnen (meine Vorstellung folgt in den nächsten Tagen). Anlass für mich den Verlag einmal ausführlicher vorzustellen.

Der Waldhardt-Verlag ist eine Neugründung. Ganz schön mutig in Zeiten, wo es der gesamten Verlags- und Publishing-Branche so schlecht geht.

Für ein anderes Projekt, das ich mit dem Fotokünstler Stephan-Maria Aust ebenfalls noch dieses Jahr veröffentlichen werde, habe ich lange nach einem ambitionierten Verlag gesucht. Viele Verlage zeigten sich interessiert an unserem – zugegebenermaßen sehr besonderen und scheinbar bisher einmaligen – Projekt. Man wollte es auch gerne realisieren, unter der Voraussetzung, dass wir bis zu 10.000 Euro für die Druckkosten zuschießen …

Ich halte ein solches Gebaren, mit Verlaub (übrigens mittlerweile fast schon Standard), für unseriös. Aus meiner Zeit als Gesellschafterin einer Unternehmensberatung im grafischen Gewerbe, kenn ich noch Stichworte wie ‚verlegerisches Risiko‘ und ‚Autoren-Honorarvereinbarungen‘. Will heißen: Der Autor schreibt ein Buch, der Verlag prüft dieses auf Marktreife, schließt mit dem Autoren einen Vertrag und zahlt pro verlegten/verkauften Exemplaren ein Honorar an den Autoren und übernimmt das gesamte verlegerische Risiko.

Aus den Unternehmerkreisen, die ich als Coach begleite und begleitet habe, weiß ich, dass sich gerade die Verlage immer sehr schwer taten, wenn es darum ging, sich den Änderungen des Marktes zu stellen (Stichwort: E-Books, Self-Publishing etc.). Viele Verlage sind übrigens meiner Ansicht nach heute nicht mehr am Markt, weil sie viel zu spät das ‚Ruder‘ rumgerissen und die Entwicklungen verschlafen haben. Und wenn sie sich bewegten, dann schnell in die Richtung, in der bereits andere vor ihnen unterwegs waren. Hierüber könnt ich stundenlang schreiben … zurück zum Thema.

Der Waldhardt Verlag hat sich auf die Genre-Fahne Krimi, Thriller, Fantasy und Ratgeber geschrieben. Das ist eine ordentliche Bandbreite für einen Newcomer und doch scheint es ein guter Weg zu sein. Fantasy-Literatur und Thriller aus deutscher Feder werden von namhaften Verlegern heutzutage vielfach abgelehnt. Sie holen sich lieber Lizenzen aus Übersee und setzen auf Autoren, die bereits eine ‚Marke‘ sind und sich somit leichter verkaufen lassen.

Der Waldhardt-Verlag ist anders … und damit innovativ. Mit mir gehen acht weitere Autoren an den Start, die ich hier gern ganz kurz vorstelle:

Astrid Freese veröffentlicht die Götterbann-Dilogie. Teil 1 = Flüsternde Dunkelheit ist in Arbeit

Ginger McMillan ist mit ihrer Fantasy-Trilogie »Alden« dabei

Jörg Olbricht besetzt das Abenteuer/Fantasy-Genre. Sein Werk: »Zwischen Königen und Göttern« spielt im antiken Griechenland

Jörg Rönnau bereichert die Runde mit dem »Killerfrosch«, einem Regionalkrimi aus dem Hohen Norden

Zum Medizinthriller »Die Bevölkerung« von Kitten McIntyre ist bereits der Trailer produziert.

Qorin Kittypaw wartet auf mit »Draug«, einer Postapokalypse jenseits des Mainstreams

Sean Beckz »Das Turnier- Entartete Spiele«, ebenfalls ein Thriller, befindet sich bereits im Lektorat

Susanne H. Ollmert startet mit einem Thriller-Debüt: »Abstinencia«

Die Verlegerin Melanie Waldhardt ist 36 Jahre alt und sie brennt für ihre Idee einen unabhängigen Kleinverlag auf die Beine zu stellen, und – jetzt die Ohren gespitzt – finanziell erfolgreich soll er sein (ja, Geld zu verdienen ist keine Schande). Sie sagt: »Ich wollte es jetzt, also hab ich es getan.« So viel zu ihrem Engagement … nur eine dünne Scheibe davon hätte den oben erwähnten Verlagen gut getan.

Frau Waldhardt hat in ihrer Vergangenheit Dinge bewerkstelligt, die andere für unmöglich hielten. Scheitern scheint in ihrer Persönlichkeitsstruktur nicht vorzukommen. Sie ist eine Tigerin, ein wildes Herz.

Der Verlag ist ihr ein wahres Anliegen und dabei geht es über das o.g. Geldverdienen hinaus. Sie hat eine Botschaft. Bücher sind für sie etwas ganz besonderes. Sie sagt, darin materialisiert sich ein Stück der Seele eines Autoren. Und das ist magisch. Der wertschätzende Umgang – mit den Autoren und ihren Werken und allen an der Produktionskette Beteiligten, mit der Konkurrenz und schlussendlich mit den Lesern und künftigen Kunden des Verlags – dürfte sich als eines ihrer Alleinstellungsmerkmale herauskristallisieren.

Und, ganz wichtig: Sie ist klar. Sie hat ein unverschleiertes Vermarktungskonzept und glasklare Vorstellungen. Sorgfältige Planung und Vorbereitung ermöglichen ihr die Projekte nachhaltig realisieren zu können. Sie will kein Strohfeuer … Sie will die Autoren, an die sie glaubt, langfristig platzieren. Sie versteht sich als Mittlerin, hat ein untrügliches Gespür für Wahrheit.

Ihre Erfolgsfaktoren für mich in einem Satz: Klarheit, Wertschätzung, Wahrheit, Liebe und Freude. Genau der richtige Verlag für mich.

Ich bin überzeugt: Vom Waldhardt Verlag wird man noch viel hören und ich schätze mich glücklich, von Beginn an dabei zu sein … Ich bin am richtigen Platz. Ach so: Was kann es in diesem Fall anderes werden, als ein Buch im Ratgeberbereich zum Thema Glück 

In diesem Sinne: Volle Kraft voraus und folgt dem Waldhardt-Verlag in den Sozialen Medien: … bei Twitter und … bei Facebook

Herzliche Grüße
Heike Winter

PS:
Jetzt wollt ihr wissen, wie ich vom Waldhardt-Verlag erfuhr? Eine Facebook-Freundin hatte eben diesen Verlag ‚geliked‘. Ich schätze die Kompetenz dieser FB-Freundin und so habe ich Kairos, den Gott der Gelegenheiten, beim Schopfe gepackt. Von dem Moment an nahm der Weg seinen Lauf. Ich bin gespannt wohin er mich führen wird.